Ikonen der Seele
Wege der Fülle oder
Du hast Millionen Legionen hinter Dir
Homöopathische, systemische und lösungsorientierte Strukturaufstellungen
Möge die Fülle und Vollkommenheit vor uns sein, möge Fülle und Vollkommenheit hinter uns sein, möge Fülle und Vollkommenheit über uns sein, möge Fülle und Vollkommenheit unter uns sein, möge Fülle und Vollkommenheit um uns herum sein.
Indianischer Segensspruch
So viele sitzen vor vollen Schüsseln und hungern. So viele haben starke Stämme und kraftvolle Wurzeln, wenden sich aber von ihnen ab, nörgeln an ihnen herum, statt sie bedingungslos zu nehmen. Ihre Stecker in die Steckdosen ihrer familiären Linien zu stecken und sich in die Fülle der ihnen zur Verfügung stehenden Energien zu bringen, ist ein Weg, der uns in die Fülle bringt, in uns die Kraft unserer Ahnen wirksam werden läßt. In diesem Land, das ja, wenn wir ehrlich zu uns sind, fast paradiesische Zustände bietet, leiden viele Menschen Mangel, seelisch, geistig und ökonomisch trotz einer immensen Fülle, die sie umgibt, nur weil sie nicht gelernt haben oder vergessen haben, sie zu nehmen.
Freiheit heißt, dass wir alles tun können, aber auch in großer Gelassenheit alles lassen können. Freiheit entsteht, wenn alles genommen ist, im Innen wie im Außen. Dieses Nehmen, besonders der familiären Kraftlinien, ist ein Hauptanliegen der Ikonenarbeit. Wer einmal erlebt hat, welche Kräfte fließen, wenn ein Mensch seine mütterliche und väterliche Linie in Dankbarkeit genommen hat, der weiß um die kausale Wichtigkeit dieser lebensspendenden archaischen Kraftströme.
Die Ikonenarbeit dient solchem Nehmen, solchem lösungs- und ressourcenorientiertem Schauen. Die Ikonenarbeit will zuverlässiger Helfer sein, um Menschen einen Zugang zu den Schlüsseln ihrer Fülle aufzuzeigen.
Wie ist diese Arbeit entstanden?
Vor nunmehr sieben Jahren hatten Hans-Jürgen Achtzehn und Andreas Krüger erstmalig Kontakt mit der systemischen Familientherapie Bert Hellingers. Beide, tief beeindruckt von der großartigen Arbeit dieses Meisters, fingen alsbald an, Hellingers Überlegungen und Hellingers Weisheit/Erfahrung in ihre homöopathischen Gedanken und ihre homöopathische Arbeit einfließen zu lassen. Hellinger schenkte der prozeßorientierten Homöopathie eine völlig neue Sicht der kollektiven, miasmatischen Ebene unseres Krankseins. Dieses neue Sehen ermöglicht der prozeßorientierten Homöopathie Einblicke in Krankheitszusammenhänge zu bekommen, die ihr früher jedenfalls oft nicht möglich waren. Beide, Hans-Jürgen Achtzehn und Andreas Krüger, erlebten auch selbst die heilbringende Kraft dieser Aufstellung am eigenen Körper und der eigenen Seele, und bald animierten sie auch viele ihrer Patienten, diese Aufstellungsarbeit zu machen. Sie konnten mittels der Erlebnisse, der Bilder, die die Patienten in ihren Aufstellungen bekamen, unmittelbar homöopathische Schlüsse ziehen und so die Ergebnisse der Aufstellung homöopathisch untermauern, fortführen und noch heilsamer gestalten. Der nächste Schritt war, dass beide - bewegt und beglückt durch das, was sie für ihre homöopathische Arbeit nehmen konnten - aus den Aufstellungen ihrer Klienten nun selbst das große Bedürfnis entwickelten, selbst diese Arbeit zu tun, d.h. sich bei kompetenten Aufstellungslehrern schulen zu lassen. Die Gnade der guten Kräfte wollten es, dass beide mit zwei so wundervollen Menschen wie Insa Sparrer und Matthias Varga v. Kibed zusammenkamen. Mit beiden und einer weiteren Gruppe von Homöopathen der Samuel-Hahnemann-Schule hat sich nun schon seit vielen Jahren eine zutiefst kreative Aus- und Fortbildungsgruppe geschaffen, in der Hans-Jürgen und Andreas freudvoll-kreativ die Grundlagen (wenn auch von Sparrer und Kibed erweitert und zu herrlicher Fülle geführt), erlernen und erleben durften. Vor einigen Jahren begannen nun diese beiden Homöopathen selbst Aufstellungen zu machen, wobei der lösungsorientierte Ansatz von Sparrer/Kibed ihre Arbeit sehr stark geprägt hat. Auch die von Kibed gelehrte lösungsorientierte Psychotherapie nach de Shazer - Wunderfrage etc. - fließt in ihre Aufstellungsarbeit mit ein. Das wirkliche Besondere in der Ikonenarbeit, das Mithinzunehmen von homöopathischen Heilmitteln in die Lösungsbilder, was sich in den Jahren der Ikonenaufstellung sehr bewährt hat, die Arbeit vertieft, erleichtert und oft auch ein lösendes Abbild, ein Nehmen des Wunders dort möglich macht, wo es vielleicht mit herkömmlichen Mitteln nicht möglich gewesen wäre.
Was unterscheidet nun die Ikonenarbeit von herkömmlichen Aufstellungen?
Auch in der Ikonenarbeit wird das klassische systemische Aufstellungshandwerkzeug zutiefst beachtet. Schwere Schicksale werden geehrt, die getragene Last kommt an ihren rechten Ort, Ausgeschlossene werden wieder integriert, etc. etc. Etwas besonderes an dieser Arbeit, was schon Sparrer und Kibed in die systemische Arbeit einführten, ist z. B. das Aufstellen des persönlichen Wunders des Patienten, ist das Aufstellen von Ressourcen, von Organen, von Krankheiten, d.h. das Besondere ist auch, dass der Fokus der Arbeit nicht unbedingt in der Lösung aller sichtbaren Probleme liegt, sondern primär die Annäherung des Klienten bzw. seines Stellvertreters an sein Wunder. Dass er seine gute Lösung im Blick hat. Die ergreifendsten Situationen in einer Ikonenaufstellung sind oft die, wenn alles seinen rechten Platz gefunden hat, die heilenden Worte gesprochen sind und der Patient sich dann langsam seiner Lösung sprich seinem Wunder annähert. Hier werden dann oft längst seines Weges dem Fall entsprechende homöopathische Mittel in Form von Stellvertretern aufgestellt, die der Patient, wenn seine Hinbewegung zum Wunder stoppt, hilfreich ergreifen kann, so dass er dann mittels Unterstützung des homöopathischen Arzneimittels sein Wunder, seine Lösung endgültig und heilsam erreicht.
In den letzten Jahren wurde das Bedürfnis des Publikums von Lehrveranstaltungen, die Achtzehn und Krüger ja zahlreich schon seit vielen Jahren mit gutem Erfolg abhalten, nach dieser Ikonenarbeit immer lauter. Und so haben beide, erst innerhalb ihrer normalen Seminare, dann aber auch als spezielles Aufstellungsseminar begonnen, ihre Ikonenarbeit in ihre Lehrtätigkeit mit einzubeziehen.
Termine – siehe Andreas Jahreskalender